Hmm, wäre ja vielleicht für die Optik schöner gewesen, wenn du den Wind dann doch mehr raum einfallen lässt. Dann wäre auch das schöne Besansegel zur Geltung gekommen. ![]()
Aber so sieht es auch toll aus! ![]()
Hmm, wäre ja vielleicht für die Optik schöner gewesen, wenn du den Wind dann doch mehr raum einfallen lässt. Dann wäre auch das schöne Besansegel zur Geltung gekommen. ![]()
Aber so sieht es auch toll aus! ![]()
P.s. Wenn es jemand auffällt: ja, im Hintergrund liegt die Golden Hind zur Überholung im Dock.
Die Geschichte dahinter möchte ich gern kennenlernen. ![]()
Aye, Bonden,
Zuerst habe ich gedacht, daß ich das Besansegel trotz allem voll gesetzt zeige. Insbesondere, da ja ihre Ladyschaft gerade in dieses Teil, etliches an Arbeit hineingesteckt hat. Ich zeigte ihr das ganze, und sie sagte sinngemäß dazu, daß ihre Arbeit ja dadurch nicht abgewertet würde, wenn ich das so in der "Betriebssituation" darstelle.
Erinnert mich an Baukollegen, die den Rumpf komplett ausbauen, was man nie wieder sehen kann.
Die Golden Hind ist aus einem trivialen Grund in den Werfthafen verholt worden. Zum einen hat sie einen ihrer Anker demoliert, ( habe ich versuchsweise mal nicht aus Messing, sondern aus Weichplastik gemacht, was sich nicht bewährt hat) zum Anderen wird ihr alter Liegeplatz derzeit schon für die Witsen vorbereitet.
Oder sollte ich mir noch eine Anekdote aus Drakes Zeit ausdenken?
Oder sollte ich mir noch eine Anekdote aus Drakes Zeit ausdenken?
Was man gut kann, sollte man auch anderen zeigen. ![]()
Da es ja außer der Arbeit an der Witsen noch einiges anderes zu erledigen gab, schritten die Takelarbeiten nur langsam voran, wobei aber auch die "Dichte" der zu Deck geführten Seile das Takeln nicht gerade zum Spurt werden ließ.
Stand der Dinge: alle Segel an den Masten sind getakelt. Dabei wurde das untergeschlagene Besansegel nochmal nachgearbeitet und auch das Besanmarssegel mittels der alten Methode ( Sprühstärke und Fön) in Form gebracht.
Hier nun ein paar Bilder dazu.
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Soweit so gut. Als nächstes werden die Blinde und das Spritmastsegel getakelt. Beide Segel sind schon gefertigt und an ihre Rahen "angenäht", sodaß nur noch die Blöcke des Laufenden dran müssen. Aber da liegt eine der kleinen Schwierigkeiten, da ich einen Teil dieser Blöcke noch machen muß. Heißt geschätzt nochmal 4 - 5 Stunden Arbeit, was aber nichts weiter ausmacht, da das einfach dazugehört. Damit dürfte sich die Gesamtzahl der Blöcke auf 221 erhöhen.
Ach ja, es fehlen noch die vier Anker, zwei oder drei Hecklaternen und ein Beiboot. Ergo bis zur Ablieferung des Neubaues dauert es noch eine Weile
Ihre Ladyschaft arbeitet gerade an der Fertigung der Fahnen.
Cheers! Angarvater
Trotzdem sieht man schon, was für ein prachtvolles Schiff die Witsen wird ![]()
Ein Träumchen!
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Aye, Mates!
Die Takelung der Witsen ist gerade eben fertiggestellt worden. Die Anker und die Hecklaternen sind in der Fertigung, sodaß der Bau der Pinas wohl in der nächsten Woche beendet sein wird. Die Fahnen sollen Ende der Woche an Bord kommen.
Hier einige Bilder von heute morgen.
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ich habe mir, bevor ich das Vorgeschirr fertiggetakelt habe nochmal das Modell der Royal George in der Leibniz Uni, Hannover angesehen. Das erschien mir probat, da das Modell 1715 vo Grindling Gibbons gebaut wurde und, nach Aussage des das Modell Betreuenden zweimal (dokumentiert) sehr korrekt restauriert worden ist. Somit habe ich einiges gegenüber den Darstellungen der Fachliteratur anders gemacht.
Interessant finde ich auch, daß auch bei der Royal George die Rahen vierkant gebrasst sind, und das Besansegel untergeschlagen gezeigt wird.
Nochmal nachgezählt habe ich jetzt insgesamt 234 Jungfern und Blöcke angefertigt und eingebaut. Beim nächsten Schiff notiere ich auch mal wieviel Meter Seil benötigt werden.
Cheers
Angarvater
Da kann ja schon mal der Sekt kalt gestellt werden. Ich würde die Flasche aber sittsam und in mehreren Etappen in Gläser füllen als ihn durch heftiges Schmeißen gegen den Bug über das Schiff zu ergießen. ![]()
Das sieht ja phantastisch aus! Gratulation!
Toll, Meisterhafte Handwerkskunst ![]()
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Da kann ja schon mal der Sekt kalt gestellt werden. Ich würde die Flasche aber sittsam und in mehreren Etappen in Gläser füllen als ihn durch heftiges Schmeißen gegen den Bug über das Schiff zu ergießen.
Das Holz wird nur ein wenig nass, trocknet aber wieder. Ich stelle mir die Schiffstaufe gerade bei Deiner kleinen Schönheit vor ... das wäre dann ein Totalverlust ![]()

Sieht klasse aus. Sauber!
Aga
Macht was her ![]()
Wirklich ein tolles Schiff.
Ein kleiner Nachtrag zum Bau der Witsen. Und zwar braucht ein Schiff seine Anker. Hier sind sie.
Diesmal habe ich die Anker aus 5mm Acrylglas gemacht. Da gab es einige Reste vom Bau des Ständers die sich dafür anboten.
Also: der erste Anker.
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Und das Ganze dann auf Eisen umgetrimmt. Das geht mit Acrylefektlack ganz gut
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Dazu gehört natürlich noch die Ankerboje und dann kann das Ganze an Bord.
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Die Nicolas Witsen hat jetzt ihren Liegeplatz erreicht, und wartet dort noch auf die Hecklaterne und die Flaggen. ansonsten ist das Schiff fertig.
Cheers!
Angarvater
P.S. Kaum war die Helling freigeworden standen noch Reparaturen an zwei alten Modellen an.
Den Rahsegelschoner "Black Prince" habe ich vor circa 40 Jahren als Baukastenmodell gebaut. Und die Kapitänsgig als Ausprobiermodell der Spantbauweise von GK
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Die Takelage insbesondere der Black Prince mußte dringend überholt werden, da ich bei ihr, als auch bei der Gig Baumwolle und/oder Seidenseile verwendet hatte. Moropes Polyestergarne gab es zur Zeit des Baues der Black Prince noch nicht, oder waren mir noch nicht bekannt.
Ich war beim Reparieren der Black Prince in Versuchung etliches um- oder nachzuarbeiten, was nach meiner heutigen Kenntnis doch nicht so ganz in Ordnung ist. Das habe ich aber ganz schnell sein lassen. Aus damaliger Sicht habe ich das so gut wie möglich gebaut, und so ein Modell ist eben auch ein Teil einer Entwicklung.
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Die Gig ist auch schon circa 25 Jahre alt, und immer noch eines meiner Lieblingsmodelle unter den Beibooten. Aufgrund der Erfahrung mit der Gig und dem Arbeitsboot von GK habe ich dann bedarfsweise Mallen für diverse Beiboote entwickelt. War auch in diese Technik ein guter Einstieg.
Angarvater
Dann warten wir mal auf die Leuchten und die Symboltextilien...
Schick allemal schon jetzt.
Aga
Die Anker sind echt gelungen ![]()
Ich war beim Reparieren der Black Prince in Versuchung etliches um- oder nachzuarbeiten, was nach meiner heutigen Kenntnis doch nicht so ganz in Ordnung ist. Das habe ich aber ganz schnell sein lassen. Aus damaliger Sicht habe ich das so gut wie möglich gebaut, und so ein Modell ist eben auch ein Teil einer Entwicklung.
Aus meiner Sicht die einzig richtige Entscheidung! Ich sehe das ganz genauso. Vor einigen Jahren habe ich auf einem Kartonmodellertreffen ein Modell der Griechischen Bireme vom Schreiber-Verlag gesehen - das war damals mein zweites Kartonmodell überhaupt. Und der Kollege hatte das echt toll gebaut und speziell hinsichtlich der Takelage ordentlich aufgerüstet im Vergleich zum Originalbausatz. Da kam ich kurz ans Grübeln - ließ dann aber doch die Finger von meiner Bireme. Teil einer Entwicklung - genau. ![]()
Die Gig ist ein echtes Schmuckstück.
GK hat da einige hübsche kleine Schiffchen und Boote in ihrem Katalog - da könnte man schon schwach werden, selbst als Pappequäler. ![]()
Na und deine Nicolas Witsen ist wieder ein absoluter Hingucker geworden. ![]()
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Vielen Dank für Eure freundlichen Kommentare zum Neubau! So ganz fertig ist die Witsen ja noch nicht. Die Fahnen werden erst Anfang nächster Woche geliefert, und die Hecklaternen zu machen war nicht ganz ohne. Ehe ich dazu komme hier noch ein paar Bilder vom Vorschiff und den Ankern. Sie entstanden, als ich nochmals die Takelage inspizierte.
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Die Hecklaternen sind schon eine etwas knifflige Arbeit. Meistens sind sie sechseckig ( was kein großes Problem darstellt ), nur hatte der Barock die Spielidee die Lampen asymmetrisch, bauchig und dergleichen mehr zu bauen. Glücklicherweise gab es sie auch als "einfache"Sechseckkörper. Gut, so wird das gemacht.
Es bietet sich an die Leuchtenkörper aus Plexiglas zu machen. Nach einigem Überlegen kam ich auf einen Durchmesser des Lampenkörpers von 14mm Durchmesser und einer Höhe von 17mm. Das sah als Entwurfszeichnung ganz gut aus.
Aus einem Plexirundstab von 20mmDurchmesser läßt sich sowas mittels der Oberfräse herstellen.
Also wurde ein circa 40mm Stück auf dem Teilappart eingespannt, um dann mittels eines 3mm Fräsers auf Form gefräst zu werden.
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Sechsecke habe so sympathische 60Grad Winkel, die sich auf dem Teilapparat gut einstellen lassen.
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Also sechsmal rundum Fräsen, dann für die nächste Tour wieder auf 0 Grad, und den Fräser 4mm weiter absenken. bei Plexibearbeitung muß man ein gewisses Gleichgewicht zwischen Drehzahl Zustellung und Vorschub wahren, da das Material thermoplastisch ist. Es würde also, wenn man nicht aufpaßt, schmelzen. Das gibt dann einige Probleme mit dem Schnitt und dem am Fräser festgeklebtem Material. Aber hier galt auch:
Ausprobieren und sich langsam an die Sache heranarbeiten.
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Es bot sich an, den oberen Lampenteil auf der Drechselbank zum Lampendeckel zu drehen, und aus dem Rest das untere Lampenteil.
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Was dann kommt ist ein Haufen Spielerei mit Messingprofilen, dünnflüssigen Cyanoacrylatkleber, etwas Messingprofil und Goldfarbe.
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Glücklicherweise, so sieht es jedenfalls auf alten Modellen und Bildern aus, war das Lampenglas kein Klarglas im heutigen Sinne. Ich habe so einen Probekörper mal poliert. Das sah aber irgendwie unpassend aus. Also den alten Trick verwendet, und die matten Scheiben mit höchstflüssigem Kleber benetzt, was dann zur oben zu sehenden Oberfläche führt.
So, jetzt noch die zweite Lampe bauen, und dann an Bord mit den teilen.
Cheers Angarvater
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