Wenn ich du wäre, müsste ich dann Anobium Filamentum heißen. ![]()
De Zeven Provincien - Admiral de Ruyters Flaggschiff, 1:100, Seahorse-Verlag
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- Im Bau
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Bonden -
March 20, 2023 at 6:39 PM
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Dann darsft Du aber auch nur Kiele drucken

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Dann darsft Du aber auch nur Kiele drucken

Den Rest schneidet er dann weiter aus.

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Soweit, dass ich Kiele drucke, ist es zum Glück noch nicht. Heute wurde wieder mit viel Papier gearbeitet und ein klein wenig mit Filament-"Balken". Es fehlt an beiden Seiten noch je ein halber Galionsspant - die zwei dicht am Bug sind geteilt durch das Schegknie. Aber wie man sieht, sind die Galionsregeln dran, also diese schmalen, langen Teile, die zur Galionsfigur führen.


Die Gräting wird durch schmale Streifchen in Längsrichtung dargestellt; das ist dann genau wieder so ein Einsatzgebiet für den 3D-Drucker. Da drucke ich mir mehrere lange Vierkantstreifen (1x1 mm Querschnitt) aus und schneide mir die dann auf die jeweils geforderten Länge zurecht.
Soviel für heute.

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Schicke Gallion.
Aga
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Aye,Bonden,
hat es ein Unglück auf der Werft gegeben? Man macht sich ja schon langsam Gedanken darüber was mit der Seven Provincien passiert ist.
Ist zwar ( nach Witsen gesprochen) nur ein Kampfschiff, daß keinen Gewinn einfahren wird, aber immerhin eines der Symbole der Niederlande.



oder auch : Gods verdorie,! Hollands Glorrie!
Angarvater
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Ahoi Angarvater
keine Bange, dem Schiff geht es gut, nur der Werftbetrieb ruht derzeit. Ich denke, so im Spätherbst etwa wird es wieder weitergehen.


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Sommerzeit ist halt keine Werftsaison.
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Das kann ich absolut nachvollziehen. In meiner kleinen Dachkammer ist es zum Kiele bauen viel zu warm.
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In meiner kleinen Dachkammer ist es zum Kiele bauen viel zu warm.
Und erst das Plankenbiegen! Da braucht man Hitze zu. Aber das erklären wir dir dann vermutlich erst im nächsten Leben - vor die Planken hat der Modelbaugott noch die Spanten gesetzt.

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Na gut. Aber wie Bonden selber gesehen hat bietet eine „Kellerwerft“ da so ihre Vorteile.😊😊😊
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Na gut. Aber wie Bonden selber gesehen hat bietet eine „Kellerwerft“ da so ihre Vorteile.😊😊😊
Ich weiß, aber das geben leider die Möglichkeiten unserer Wohnung nicht her.
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Geht mir ähnlich. Der kleine Keller bietet zwar einen gut gefüllten Getränkekühlschrank, aber so rein vom Maritimen her nimmt dort unser Faltboot den meisten Platz ein. Ok, man könnte zwei Stühle reinstellen, die Fahrräder so lange in den Kellergang schieben und bei einem kühlen Wein oder Bier eifrig fachsimpeln, aber für Modellbau reicht es eher nicht.

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und bei einem kühlen Wein oder Bier eifrig fachsimpeln
Ich sehe, Du hast Dir bereits Gedanken darüber gemacht.

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keine Bange, dem Schiff geht es gut, nur der Werftbetrieb ruht derzeit. Ich denke, so im Spätherbst etwa wird es wieder weitergehen.
Definiere Spätherbst.
Und das hat nix mit dem Klimawandel zu tun - aber egal, es geht nun tatsächlich weiter auf dieser Werft.Die letzten Tage war ich recht aktiv, erst vorn, dann hinten. Das Galion ist nun vollendet, und jetzt werkele ich eifrig an der Heckpartie. Nach wie vor kostet mich dieser Bausatz einiges an Nerven, aber das nimmt mir dennoch nicht den Spaß, sonst würde ich ja nicht weiterbauen.

Hier mal drei Bilder vom aktuellen Stand der Dinge:


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Aye, Bonden!
Was für ein imposantes Schiff, daß da auf Deiner Helling liegt, und wie schön, daß Du jetzt weiter baust.Gods verdorie. Hollands Glorie
Angarvater 👍👍👍👍👍
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Definiere Spätherbst
Irgendwo auf der Welt wird es gerade Herbst.
Schön, dass es weitergeht.
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Irgendwo auf der Welt wird es gerade Herbst.
Genau, denn auf der oberen Seite der Erdenscheibe ist es jetzt Winter, ergo auf der unteren Sommer. Logisch also, dass es auf den Kanten Herbst, bzw. Frühling ist.

Schön, dass es trotz aller Widrigkeiten weiter geht, Bonden! Das Modell sieht absolut imposant aus! Und das ist Karton???


Beste Grüsse
Peter
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Das "Schiffchen" macht was her

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Danke für eure netten Kommentare. Heute ging es weiter - wenn ich einmal im Flow bin, dann flowt es aber gewaltig!

Viel Zeit habe ich heute in die Neukonstruktion eines Teiles investiert, welches so gar nicht passen wollte. So viel kann ich gar nicht falsch gemacht haben bisher, und die Teile rundrum haben ja auch alle gepasst. Aber diese breite, geschwungene Leiste unterhalb der Heckfenster ging gar nicht. Schade für euch - so gab es leider keinen Abriss, denn das war so falsch, dass ich es nicht mal probehalber angebracht habe.

Aber die optisch wichtigste Veränderung fällt natürlich sofort ins Auge: Der wunderschöne Heckspiegel ist nun an Ort und Stelle! Damit ist das Heck aber noch lange nicht fertig. Solche Figürchen, wie ihr sie bereits an der Backbord-Seitengalerie sehen könnt, werden auch den Hintern verzieren, ehe es dann mit eben solchen Figürchen an Backbord weitergeht.
Ein Problem habe ich gedanklich noch nicht gelöst: Auf die Türmchen der Seitengalerien muss noch ein komischer Knubel drauf. Der besteht laut Bauanleitung auf jeder Seite aus 11 winzigen Winzteilen - das tue ich mir auf keinen Fall an. Da weiß ich jetzt schon, dass das am Ende nur schaurig aussehen kann, also muss da was anderes her. Ich studiere noch mal meine Fotos vom 1:10-Modell in Lelystad und wühle mich dann mal durch unseren umfangreichen Kleinteilkramsfundus.

Der Bausatz hat ja in der erweiterten Variante auch einige Lasercutbögen. Das sind teilweise recht hilfreiche Teile, aber manches lässt mich nur verwundert zurück. Sämtliche Zierleisten am Heck gibt es auch als Lasercut. Aber dann müsste man sie anmalen, und die Musterung wäre dann weg, denn die ist dort nur aufgedruckt, nicht eingebrannt. Also hab ich natürlich die Ausschneideteile genommen. Nun ja, falls man da mal eins versaut, kann man immer noch auf das LC-Teil zurückgreifen - dann eben ohne Muster.
Aber für später gibt es dann noch die fetten Figuren, die das Heck dann wahrlich vollenden, als 3-D-Druck, so wie die Galionsfigur, die ja bereits das Schiff ziert. Da freue ich mich dann zuerst einmal auf das Anmalen.

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