Was hört Ihr gerade: Hörbücher

  • Chefinspektor Gamache ist nun, dank Deinem Tipp Speedy auch bei mir auf den Ohren.
    Der Einstieg war etwas schwierig durch einen unverhofften Zeitsprung und Dialogen von anfangs unbekannten Protagonisten/innen, aber nun nimmt der Fall Fahrt auf. Mir gefallen besonders auch die kleinen Querälen zwischen den britischen und den frankophonen Kanadiern.
    Ich hoffe allerdings, dass Gamache selber nicht immer so ein Gutmensch bleibt und auch seine Geheimnisse und Laster hat. Wäre irgendwie menschlicher, finde ich..

    Er selbst bleibt schon ein netter Kerl, aber sein "Kosmos" ist nur scheinbar ein Ponyhof. Der Sprecher ist übrigens klasse. Inzwischen erkenne ich schon an seiner Stimme, wer gerade spricht.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Hatte zuletzt "Wir Ertrunkenen" von Carsten Jensen als Hörbuch angefangen.

    Das Buch hatte mir damals total gut gefallen, es wird die Geschichte des kleinen dänischen Hafenstädtchens Marstal auf Arø beginnend kurz nach dem Deutsch-Dänischen Krieg.

    Damals war so in den 2010er, daher freute ich mich eigentlich sehr auf das Hörbuch.
    wie kann man irren. Der inhalt bleibt toll, aber der lesende ist gruselig.
    Gelesen wird es von Samy Andersen, der es nicht kann. Ich habe das Gefühl er liest, als wenn er auf der Flucht ist. Atemlos hetzt er durch das Buch, daher habe ich es wieder nach einer 1/2 stunde abgebrochen.

    Buch 5 Gummistiefel

    Hörbuch 2 Gummistiefel

    aga

    Gentlemen, when the enemy is committed to a mistake, we must not interrupt him too soon.

    Adm. Horatio Nelson

  • Bei mir liegt derzeit The secret of secrets von Dan Brown im wahrsten Sinne des Wortes in den letzten Zügen...

    Ich kämpfe mich durch, aber das Buch ist kein Vergleich zu den vorangegangenen Robert Langdon-Romanen. Hat mit Symbolforschung etc. überhaupt nichts zu tun und ist vor allem eine Aneinanderreihung von wissenschaftlichen Experimenten und Ausdrücken, als wollte uns der Autor zeigen, wie viel er recherchiert hat und wieviel er nun weiss. Für mich als nicht-Wissenschaftler und -Akademiker meist unverständlich. Der Spannungsbogen ist ultrakonstruiert, die Zeitleiste geradezu unmöglich. Es fehlt dem Buch an allem, was die Robert Langdon Romane zumindest für mich so spannend gemacht hat.

    Einzig David Nathan als sprecher hält mich noch bei Laune.

    Buch 2 Hirnwindungen

    Sprecher 5 Hirnwindungen

  • So, der Kampf ist beendet.

    Meine Enttäuschung zu The secret of secrets ist gross!
    Die "überraschenden Wendungen" sind durchwegs vorhersehbar und offensichtlich. Das Ende ist so ohne jede Überraschung, dafür schwülstig wie ein Dreigroschen Roman. Meine Äusserungen aus dem letzten Beitrag wurden auch in den letzten 5 Stunden nicht zum guten gewendet, im Gegenteil.

    Die Begeisterung, die das Buch bei den Kritikern auslöst ist für mich absolut nicht nachvollziehbar und muss schon fast als bezahlte Werbung verdächtigt werden.

    Ich bin gespannt, ob sich hier jemand noch das Buch/Hörbuch antut und was Ihr davon haltet.

    Meine Bewertung von oben korrigiere ich:

    Buch 1 Fettnäpfchen

    Sprecher 4 zwanghafte Versuche etwas rauszuholen.

    Beste Grüsse

    Peter

  • Ehrlich gesagt war ich damals bereits von 3. Band so enttäuscht, dass ich die Reihe nicht weiter verfolgt habe.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Bei mir ist Pirlo von Ingo Bott auf den Ohren. Band zwei, endlich mal wieder eine Serie, die mich fesselt. Nicht zu blutrünstig, durchwegs spannend und sehr erfrischende Protagonisten. Gelesen von Sascha Rotermund, auch einer meiner Favorisierten Sprecher.

  • Beim wöchentlichen Hausputz höre ich seit einigen Monaten Bernard Cornwells Starbuck-Reihe (die leider nach Band 4 nicht weiter geführt wurde). Der Sprecher ist so lala, unteres Mittelmaß. Die Handlung dagegen gut.

    Mit meiner Angetrauten hören wir zusammen auf längeren Fahrten die Bobby-Dollar-Trilogie von Tad Williams, Leser: Simon Jäger.
    Simon Jäger ist zusammen mit Reinhard Kuhnert unser beider Lieblings-Sprecher, weil die richtig sind unserer Meinung nach, mit viele unterschiedlichen Stimmen und auch bei reinen Fließtexten mit guter Betonung lesen.
    Dazu finde ich die Handlung auch spannend und ist mal innovativ, wenn er eher wenig angepasste Engel Bobby Dollar sich in eine Dämon verliebt und obendrein in eine Verschwörung zwischen einem hohen Tier des Himmels und der Hölle hinein gezogen wird.

  • Nachdem ich jetzt in der Gamache-Reihe bis zum 17. Teil gekommen bin und leider feststellen musste, dass die verbleibenden 3 Bände noch nicht als Hörbuch vorliegen, wird es mal wieder Zeit für eine neue Erfahrung.

    Nach stundenlanger Suche ist es Die Herren der See geworden, ein Roman aus der letzten Hochphase der Hanse. Bonden hat ihn ja ziemlich gelobt und ich bin gespannt, ob ich seine Einschätzung teile.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Zurück aus der Vergangenheit geht es nun beim vierten Band von Mrs. Potts' Mordclub, wie der Name schon sagt, mal wieder um einen Mord in schöner englischer Landschaft.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Ich bin nun seit Wochen mit Starbuck dran. Mittlerweile Band2. Die komplette Fassung hat ja nur 70 Stunden.

    Aga

    Gentlemen, when the enemy is committed to a mistake, we must not interrupt him too soon.

    Adm. Horatio Nelson

  • Die in der ARD-Audiothek verfügbaren Krimihörspiele der Reihe "Kein Mucks" sind auch zu empfehlen. Dabei handelt es sich vorwiegend alte Hörspiele der 50er bis 80er Jahre; Bastian Pastewka gibt immer eine mehr oder wenige ausführliche Einleitung zu den Krimis und vor allem zu den jeweiligen Sprechern.

    Kein Mucks

    ~*~ "Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale." ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794.

  • Seit gestern auf Storytel, heute schon auf den Ohren:

    Der neuste Band der Zorn-Reihe von Stephan Ludwig, Band 15 "Die Akte Heinlein"
    Für mich mit grossem Abstand die beste Serie, die ich kenne. Schräge, aber menschliche Protagonisten, viel Witz und Spannung und von David Nathan, dem besten Sprecher überhaupt wunderbar gelesen.

    Im Neusten Band wird die Hauptfigur eines anderen Romanes abseits der Serie von Stephan Ludwig, der auch bei Zorn schon als Nebendarsteller mitspielte zur Hauptfigur. Auch die Story des Romanes "Der nette Herr Heinlein und die Leichen im Keller" wird hier eingewoben und die beiden Geschichten werden zu einer einzigen verschmolzen.

    Ein absoluter Hochgenuss, sehr zu empfehlen! :5*:

  • Und nun ist der kürzlich verfilmte Donnerstagsmordclub (Band 1) an der Reihe.

    Übrigens wunderbar gelesen von Johannes Steck (ja, der Aubrey-Maturin Steck) und Beate Himmelstoß

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Nach zeitgenössischen Krimis bin ich mal wieder mit Jack auf hoher See, genau genommen mit Kurs auf Spaniens Küste. Gerade stellt Steven etwas raffiniertes mit seiner Säge an...^^^^^^

  • Bei mir ist es jetzt Tod auf der Elbe von Frank Goldammer.

    Das Buch hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Das hängt einmal damit zusammen, dass ich bei historischen Stoffen sehr auf die geschichtliche Genauigkeit achte. Da hat Frank Goldammer stellenweise ziemlich geschludert. Zum anderen waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Sein Kriminalroman Der Angstmann ist in meinen Augen ein Meisterwerk, nicht nur wegen der spannenden Story, vor allem auch wegen der sehr eindringlichen Schilderung des Untergangs Dresdens und der Nachkriegszeit. Das war so lebensecht geschrieben, dass man den Geruch und Geschmack der ausgebombten Stadt förmlich spürte. Hier gehr es nun nicht um Kommissar Max Heller, sondern um seinen Großvater, den Kriminalrat Gustav Heller. Hier ist die Story ziemlich platt, Konflikte an den Haaren herbeigezogen und die Auflösung sowas von deus ex machina, dass es fast schon ärgerlich war. Schade um eine vertane Chance.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Nach der herben Enttäuschung durch Kriminalrat Heller gönne ich mir wieder eine britische Krimigeschichte:

    Der Mann der zweimal starb (Teil 2 des Donnerstagsmordclubs)

    Diesmal wird Elisabeth von ihrer Geheimdienstvergangenheit eingeholt und trifft auf ihren Ex-Mann.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Inzwischen habe ich alle fünf bisher vorliegenden Bücher des Donnerstags-Mordclubs gehört. Wie immer wunderbar gelesen von Johannes Steck und Beate Himmelstoß.

    Um gewissen Entzugserscheinungen vorzubeugen ist nun ebenfalls von Richard Osman Sie haben den Fall. Wir haben die Lösung aus der Wir finden Mörder-Reihe dran. Leider nicht von Johannes Steck gelesen und leider nicht mit dem Charme des Mordclubs, aber auch diese Ermittler wachsen mir langsam ans Herz.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

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