Nachrichten von Henry du Valle

  • Es ist doch anders gekommen. Das Gefecht fiel aus. Trotzdem bin ich jetzt mit dem 9. Band fertig.

    Ich lasse jetzt erstmal alles sacken, lese mir dann das ganze Manuskript durch und dann hoffe ich, dass mir Bonden wieder zur Verfügung steht, wenn das sein Dienst auf der Werft zulässt.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Ich danke Dir. Aber es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich mit meiner Vorkontrolle durch bin.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Es ist vollbracht. Die Rohfassung von Band 9 mit dem Arbeitstitel 1803 ist fertig.

    Die Handlung setzt mit einem kurzen Ausflug ins Jahr 1801 ein und springt dann in besagtes Jahr 1803. Der Frieden von Amiens scheitert und die napoleonischen Kriege beginnen.

    Das Manuskript liegt jetzt bei Bonden , so dass er morgen früh, sobald er aus seinem Koma nach den heutigen Feierlichkeiten (Geschenkübergabe, Reden der lokalen Honoratioren, Parade der Köpenicker Jungfrauen, Umtrunk) erwacht, gleich richtig loslegen kann.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Das Manuskript liegt jetzt bei Bonden , so dass er morgen früh, sobald er aus seinem Koma nach den heutigen Feierlichkeiten (Geschenkübergabe, Reden der lokalen Honoratioren, Parade der Köpenicker Jungfrauen, Umtrunk) erwacht, gleich richtig loslegen kann.

    Geschenkübergabe: Es waren in der Tat mehrere, also Geschenkeübergabe. Aber auch nicht so viele, dass das jetzt übermäßig viel Zeit gekostet hätte. Da gibt es ja jetzt so nette kleine Maschinchen, die innerhalb von Sekunden hunderte von Geldscheinen zählen... So eine Maschine brauchte ich aber nicht. grins1 Die lokalen Honorarprofessoren oder wie die heißen schickten ihre geistigen Ergüsse glücklicherweise per Datei - das lese ich mir dann später durch. Und jetzt kommt ein uralter Otto-Gag: Die Parade der Köpenicker Jungfrauen musste ausfallen - die eine hatte Grippe und die andere wollte alleine nicht los. Ok, wäre noch der Umtrunk. Aber da verstehe ich das Problem nicht. Der läuft noch immer - na und? Und welches Koma? fr21

    Und jetzt mal Schluss mit den Faxen! grins1

    Allein schon die Tatsache, Band 9 zugeschickt zu bekommen, betrachte ich als besonderes Geburtstagsgeschenk. Ich meine, einen echten Speedy-Roman als Erster lesen zu dürfen - außer Speedy selbst - das ist schon eine große Ehre.

    *Denkpause*

    Ähm, ach ja... Das macht ja dann auch Arbeit. Hmm...

    *Denkpause*

    *Gedankenblitz*: Wenn ich da was ändere, streiche, neu schreibe - dann ist das ja im Prinzip wie eine Abrissaktion bei meinem Modellschiff! :huzzah:

    Yeah, an die Arbeit! fr18


    Schaun'mer mal:

    Quote

    Langsam glitt Seiner Majestät Schiff Orange unter doppelt gerefften Marssegeln ...

    Was kann man denn daran ändern? :hmm:

    Ihr seht, ich bin schon voll im Flow! fr21

  • Wenn ich da was ändere, streiche, neu schreibe - dann ist das ja im Prinzip wie eine Abrissaktion

    Das ist mir auch gerade voller Schrecken bewusst geworden....chainsaw

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Orange Schiffe? Seit wann segelt Henry denn auf Holländern? :/nono

    In Band 6 hat er nacheinander zwei ehemalige Holländer kommandiert. Die Orange hat er bis zum Frieden von Amiens behalten.

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  • Manchmal wird man von der Handlung überrascht. Eigentlich wollte ich einen kurzen Prolog über eine unerwartete Reise schreiben, doch dann taucht dieses Geisterschiff auf und gibt dem Ganzen eine völlig neue Richtung. Jetzt habe ich zwar keinen Prolog mehr (den muss man auch nicht immer haben), dafür aber das 1. Kapitel von Band 10 fertig.:ruder::gedicht:

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Die unerwartete Reise ist im 5. Kapitel zu Ende gegangen, ohne dass irgendwelche garstigen Hobbitse aufgetaucht sind. :saint: Aber noch ist diese Geschichte nicht zu Ende erzählt. Henrys Schiff befindet sich in einer Werft und ich komme aktuell nicht weiter, weil eine schlüssige Auflösung fehlt. Sobald ich diese Klippe überwunden habe, weiß ich schon sehr genau, wie es dann weiter gehen wird: Konvoidienst, aber es wird schwierig und dramatisch. Aber erstmal bis dahin kommen...:/

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Endlich habe ich die Schiffe gefunden, die sich in der zweiten Jahreshälfte 1803 auf den Weg nach Ostindien gemacht haben. Eigentlich sind sie überhaupt nicht wichtig für die weitere Handlung, aber manchmal steht einem der innere Monk im Wege und man will es ganz genau machen, auch wenn es lediglich um eine Durchquerung der Biskaya geht.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Hat etwas gedauert, aber heute bin ich mit der ersten Lesung fertig geworden. Und unabhängig davon, was der Meister Speedy aus meinen kleinen Abriss- und Umbauvorschlägen macht: Freut euch auf ein weiteres spannendes Abenteuer von Henry du Valle! Es geht richtig zur Sache, und es macht einfach nur Spaß, die Geschichte zu lesen. Und - Achtung, Spoiler! - Henry überlebt auch diesen Band. fr21

  • Für mich ist es jedes Mal mit besonderer Aufregung verbunden, das Urteil aus Thunder Castle zu bekommen. So ein neutraler Blick ist nicht durch Gold aufzuwiegen, wobei Bonden jedes Mal auch eigene Ergänzungen vorschlägt, die das Buch ganz erheblich aufwerten und mit Leben erfüllen.

    Jetzt setze ich mich wieder an das Manuskript, übernehme die Korrekturen, füge ganze Absätze ein und lösche, was von Bonden verworfen wurde. Dabei kommen dann auch wieder eigene Ideen und das Buch nimmt langsam seine endgültige Form an.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Es ist interessant, diesem Prozess zu folgen und heizt die Spannung bis zum Erscheinen des Buchs an.

    Gruß Christian

    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Um mal einen kleinen Blick ins Nähkästchen meiner Lektoratsbemühungen zu erlauben: Manchmal sind es unscheinbare Kleinigkeiten, die einem auffallen und bei denen man dann nachforscht. An zwei Stellen schreibt Speedy davon, dass Schiffe "noch eingemottet" seien. Was gemeint ist, ist klar: Nach dem Frieden von Amien wurden auf beiden Seiten viele Kriegsschiffe außer Dienst genommen und abgerüstet. Da habe ich dann mal recherchiert, ab wann dieser Begriff üblich wurde. Heutzutage steht der Begriff für das zeitweilige Einlagern oder Stilllegen von Dingen (Autos, Gartengrills, Glühweinbuden...). Was ursprünglich damit gemeint war, ist sicher den meisten bekannt: Früher schützte man die Kleidung mit Mottenkugeln vor Mottenfraß. Allerdings kam der Begriff "einmotten" erst im 19. Jahrhundert auf. Also habe ich Speedy an diesen beiden Stellen vorgeschlagen, eine andere Formulierung zu verwenden. :)

  • Also habe ich Speedy an diesen beiden Stellen vorgeschlagen, eine andere Formulierung zu verwenden.

    Die habe ich auch gefunden, denn es gibt ja einen maritimen Fachausdruck dafür: aufgelegt

    Übrigens Bonden , habe ich Ricks Auge verschont, aber die große Narbe bleibt. Dann kann er auch weiter im Ausguck sitzen.:ruder:

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

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