Posts by Peter_H

    Bei mir läuft "Die Stockholm Protokolle" von Moa Berglöf und Joakim Zander.

    Ein an und für sich guter Polit-Thriller, der leider relativ schlecht geschrieben und noch schlechter gelesen ist.
    Peter Lontzek und Ulrike Kapfer lesen das Buch, das auch aus zwei Perspektiven geschrieben ist, nämlich aus jener eine Journalistin und aus der Sicht Ihres Partners, der, da muss man nicht spoilern, Pressesprecher des Ministerpräsidenten wird. Insbesondere die weibliche Lesestimme ist zuweilen unerträglich. Die Zeit- und Handlungssprünge sind sehr pöötzlich und teilweise fehlt dem Hörer irgendwie der Zusammenhang (es ist eine ungekürzte Lesung)

    Dennoch ist die Spannung stark genug, dass man durchhält.

    3 von 5 Zimtschnecken für dieses Buch von mir. :3*:

    Hallo Leute

    Gestern waren die Temperaturen zum ersten Mal wieder auf einem Niveau, das ein wenig basteln zulässt.
    Also habe ich die Zeit genutzt.

    Zunächst war das Deck, das aus dem LC-Satz mit 0,5mm zu entnehmen. Ich habe es leicht vorgeformt, die Balkenbucht ist allerdings sehr gering. Dann wurde es mit Uhu Kraft beidseitig aufgetragen vorsichtig vom Bug zum Heck hin Schritt für Schritt ausgerichtet angebracht. Die Wahl des Klebers hat sich als absolut richtig erwiesen, da man damit eine sofortige Haftung erzielt. Das Deck passte dann auch perfekt.

    Nun wurden noch die beiden Hilfsspanten am Bug ergänzt. Damit ist das Spantegerüst fertig und kann gestrakt und anschliessend beplankt werden.

     

    Das Straken geschieht vorsichtig mit einem Schleifschwamm.
    Die Beplankung bei Seahorse ist immer in drei Schichten. Die Erstbeplankung erfolgt vertikal. Der Konstrukteur empfiehlt in der Mitte zu beginnen, die Planken-Segmente sind denn auch so nummeriert. 22a ist mittschiffs, dann geht es mit b, c, etc. nach achtern, anschliessend mit k, l, m, etc. zum Bug hin.

    Hier erachte ich es als wichtig, dass man sich viel Zeit nimmt, angefangen beim exakten Ausschneiden der Segmente, da seitlich nur jeweils eine halbe Spantendicke als Auflage da ist, sowie beim sauberen Vorrundn in BEIDE Dimmensionen (ein leichtes Wölben der Segmente ergibt eine saubere Linie.)

    Diese Arbeit erfordert entsprechend Zeit und Konzentration. Mittlerweile sind die ersten vier Segmente bb und stb angebracht.

    So viel für den Moment!

    Beste Grüsse

    Peter

    Ahoi Freunde, vielen Dank!

    es wird wohl nicht so ein Gefrimmel wie mit Deinen anderen Schiffen.

    Das hoffe ich auch, darum (unter anderem) eben dieses Modell!

    Ziemlich dicke Wummen für so ein bißchen Schiff

    Finde ich auch, und gerade das macht das modell so einzigartig, wie ich finde.

    Die nennt man Pivotlafetten.

    Vielen Dank Speedy, ich habe die Bezeichnung von der Seite des Arbeitskreises historischer Schiffbau entnommen

    Wenn dein Modell dann fertig ist, kannst du uns ja damit mal besuchen und wir stellen es neben die Mercury, weil: Gleicher Maßstab! fr21

    Da habe ich eine noch bessere Idee: Du kommst mit der Mercury nächstes Jahr nach Brienz, 29.5. bis 13.6.2027 3. internationale Kartonmodellbau Tage in Brienz!8o


    Derzeit ist es schlicht zu heiss zum Basteln, daher etwas Geduld bitte!

    Beste Grüsse

    Peter

    Wie fast alle solchen Modelle beginnt auch dieser Bau mit dem Spantengerüst.

    Dieser entstammt aus dem Lasersatz aus 1mm Karton.
    Der Längsspant wird aus zwei Schichten zusammengeklebt und wird somit stabile 2mm dick.

    Auf diesem sind Markierungen eingelasert, wie tief die Spanten eingeschoben werden müssen und im unteren Bereich Hilfslinien um sicher zu stellen, dass die Spanten schön gerade ausgerichtet werden.

     

    16 Spanten bilden ein stabiles Gerüst, das ich, vor dem Anbringen des Decks und der Hilfsspanten 20 bis 22 erstmal ordentlich durchtrocknen lasse.

     

    Bis demnächst, beste Grüsse

    Peter

    Hallo Freunde

    Nach längerer kartonaler Abstinenz melde ich mich zurück und zwar auch quasi zurück zu den Wurzeln. Mein Liebe zu den alten Seglern hat mich nie ganz losgelassen und so möchte ich es nun endlich mal wieder versuchen, allerdings in einem etwas grösseren Massstab, was mir bei einer eventuellen Takelung entgegen käme. "Eventuell" darum, weil ich es noch offen lassen möchte, ob ich das Modell als reines Rumpfmodell baue oder ob ich mich wieder an eine Takelage wage.
    Sie ist als Gaffelschoner getakelt und besticht optisch insbesoondere durch die beiden 24 Pfünder auf Rundumlaffetten im Bug und achtern. Ein reich belegtes Modell mit einer wunderschönen Optik, aber nicht so üppig getakelt wie eine Fregatte. Also hervorragende Voraussetzungen für einen Wiedereinstieg.

    Die Axel Thorsen war ein Kanonenboot, das 1810 in Trondheim vom Stapel lief. Das Schiff diente erst in der Küstenflottille in Trondheim, später dann als Fischereischutz in der Finnmark. 1839 wurde sie verkauft und diente bis 1864 als Handelssegler. Danach war sie an Polarexpeditionen beteiligt wo sie 1872 in arktischen Gewässern verloren ging. Sie wurde also stattliche 62 Jahre alt!

    Das Modell wurde von Tomasz Weremko konstruiert und in seinem Verlag Seahorse Anfang dieses Jahres veröffentlicht. Wie immer bei seinen neueren Modellen gibt es zahlreiche Zurüstsätze wie Lasercut-Spantensatz, Detailsätze in unterschiedlich farbigem Karton gelasert, 3D-Drucke von Kanonen, Riemen, etc., einen Satz Blöcke und Jungfern in 3D-Druck, ein Mastensatz und einen Segelsatz. Ich habe mir das komplette Programm inklusive einem zweiten Originalbogen gegönnt. Was ich alles davon verwende lasse ich mal offen.

     

     

    Das Modell hat mich seit seiner Veröffentlichung angelacht und seit meiner Reise und der Sichtung von vielen alten Seglern in der Kieler-Förde brannte auch das erwähnte Feuer dafür lichterloh!

    Der Bogen beinhaltet eine sehr ausführlich bebilderte Bauanleitung die von einer schriftlichen kurz gehaltenen Beschreibung ergänzt wird. Besonders toll ist, dass auf dem Youtube-Kanal des Konstrukteurs der Bau in 13 Etappen mit insgesamt über 4h Filmmaterial dokumentiert wird.
    Daneben habe ich mir das Buch "Schoner in Nord und Süd" von Karl Heinz Marquardt antiquarisch bestellt in dem die Takelung sehr genau beschrieben sein soll.
    Als zusätzliche Sicherheit folge ich einem Baubericht eines grossartigen Modellbauers, der ein Holzmodell der AT baut und sehr genau dokumentiert.
    Ich denke, dass ich mit diesen vielen Hilfestellungen sehr gut durch den Bau kommen werde und hätte grosse Freude, wenn ich auch eine anständige Takelung zustande brächte. Der Takelplan in der BA mit der zusätzlichen Liste der Taustärken sind auf jeden Fall schonmal eine sehr grosse Hilfe.
    Ich empfinde das alles als eine grossartige Voraussetzung die der Konstrukteur hier dem potenziellen Modellbauer bietet!

    Die Grafik ist vorbildlich, gestochen scharf, qualitativ hervorragend gedruckt mit feinen Auschneide-Linien.

    Hier ein paar Beispielseiten aus dem Bogen und der BA

     

     

    Ich freue mich riesig auf diesen Bau und werde ihn mit der neu gewonnenen Tiefenentspanntheit angehen!

    Beste Grüsse

    Peter

    Ich habe mir dieses Buch in Hamburg anlässlich eines "Familienausfluges" in den Thalia-Shop (es war miserables Wetter) gegönnt und nun gelesen.

    Neben Michael Palins EREBUS etwas vom grossartigsten, was ich bisher gelesen habe! Für mich als fachlich wenig bewanderten, aber interessierten Leser sehr verständlich geschrieben. Wahrheit und Mutmassungen sind so geschickt in einen flüssigen Roman zusammengestrickt, dass man als Leser hautnah mit dabei ist. Mit leidet, friert, hungert, ist frustriert und zuweilen wütend...

    Ein Buch, das wohl nicht nur maritim interessierte fesselt

    Definitiv die Maximalzahl an Schiffszwieback :5*:

    Beste Grüsse

    Peter

    ich denke, aus jeder Zeile meiner Museumsvorstellung strahlt die Begeisterung für dieses unglaublich tolle Haus.

    Oh ja, das tun sie! Sehr schöner Bericht, herzlichen Dank für diese tollen Eindrücke. Sollte ich Gdansk anlaufen im Juni und genügend Zeit für einen Landgang haben, werde ich mir das Museum vormerken!

    Beste Grüsse

    Peter

    Schön, dass Du den Bau zeigst!

    Ja, Blaustein mit allem Drum und Dran ist schon eine ziemliche Nummer. Ich finde die Modulare Bauweise, dass man sich die Burg nach Lust und Laune erweitern kann sehr reizvoll. BB hat ja einige solcher Set's. Die Gouverneurs Insel (wo ja der Fliegende Händler her kommt), die Geäude des Astronomen , u.s.w. Eine tolle und natürlich marketingtechnisch sehr clevere Idee!

    Nun bin ich gespannt, wie es bei Dir weiter geht!

    Beste Grüsse

    Peter

    (P.S. Ich habe mal den Titel angepasst um Verwirrungen zu vermeiden)

    Die Segel werden angebracht.

    Und fertig!

    Fazit: Ein tolles Modell für ambitionierte Wiedereinsteiger gut geeignet. An manchen Stellen ist es sehr knifflig zu bauen und die Masten sind recht instabil. Oft baut man ein Teil an und reisst dabei drei runter. Aber das ist sicherlich eine gewisse Erfahrungssache.
    Zwei Teile haben im Bausatz gefehlt, ich behalf mir aber bin sochen aus dem Inneren, das fällt nicht auf.

    Die Kosntruktion ist gut, könnte aber in meinen Augen noch stabiler sein. Insgeamt habe ich wohl ca. zwischen 8 und 9 Stunden gebraucht. Bei 50 Euro git das einen wesentlich höheren "Stundanansatz" wie bei Kartonmodellen, der Abstecher hat sich aber definitiv gelohnt. Es wird sicher nicht mein letztes Modell aus Klemmbausteinen sein, aber meine Liebe gilt nach wie vor den Kartonmodellen.

    Das Modell darf auf keinen Fall irgendwei mit realen Schiffen verglichen werden, aber ich finde es sieht recht dekorativ aus!

    Nun aber noch einige Bilder des fertigen Modells!

     

     

    Das war's aus der Klemm-Abteilung!

    Schönes Wochenende und beste Grüsse

    Peter

    Hallo Freunde

    Ja, es gibt da einiges interessantes. Auch die Tiere finde ich sehr gelungen. Nun aber zurück zum Segler.

    Es wird munter weiter geklemmt. Und zwar geht es ans Beladen. Im Schiffsbauch kommt so allerhand Ladegut... Udn anscheinend wurde auch nicht mit Speis und Trank gespart.

     

     

    Eine Kiste mit Gold und Juwelen... gut gesichert!

      

    Weitere Aufbauten

    Rumpf fertig

     

    Gleich geht's weiter

    Um das Warten auf die Bände 6-8 von Henry du Valle zu überbrücken habe ich mir "Der Untergang der Wager" von David Grann auf den Nachttisch gelegt.

    Für mich als sehr wenig sachverständigen ein grossartiges Buch. Der Autor vermag mit wenig Fachchinesisch den Leser von der ersten Seite an in die Zeit des Geschehens zurück zu versetzten. Ein Sachbuch mit Roman-Charakter oder ein Roman mit Sachbuch-Charakter? Ich bin noch nicht weit, aber doch schon mitten drinn, ein regelrechter Pageturner. Ich bin bisher absolut begeistert!

    Beste Grüsse

    Peter