Aye Bonden, gute Arbeit.
Ich habe die stehende Part der Seitentakel jeweils etwas länger gemacht, um nicht mit dem Laufenden der Rahen und ggf. den Schwichtungen in Konflikt zu kommen. Ich habe in die stehenden Parten Kauschen eingezeist, und in diese jeweils die oberen Blöcke eingebunden und die Enden gezeist.
Dabei habe ich je Untermast einen Zug mit einem Zweischeibenblock ( unten ) und einem Violinblock oben, und einen Zug mit einem kräftigen Einscheibenblock ( oben ) und einem darunter laufenden Zug mit Zweischeibenblöcken getakelt. Das entsprach nach längerem Suchen den Angaben von Hoving und Anderson, und erschien mir ganz plausibel. Vor allem die zweite Variante, so zeigte es sich beim Versuch ist durchaus geeignet einen etwas aus der Richtung gekommenen Mast problemlos ins Lot zu Trimmen.
Im übrigen gesagt, Takeln ist eine der interessantesten Arbeiten am Modell. Nicht nur das Ausweben der Wanten ist eine Geduldsarbeit, auch das Takeln von ( im Fall der Witsen ) mehr als 230 Blöcken mit ihren Seilen, bedarf einer gewissen Geduld und Ausdauer. Aber nun ja bei Handwerksarbeit geht nichts ohne beides, Beharrlichkeit und Ausdauer. Können wäre auch ganz gut.
So, Schluß mit der Handwerksphilosophie, auf der Witsen sind noch etliche Restarbeiten zu machen.
Cheers! Angarvater